Fastenzeit - Tag 26

18.03.2021

Kiezgedanken

Herr,
ich bin froh, dass es noch Menschen gibt, die die Hände falten.
Ich bin froh, dass es noch Menschen gibt, die friedlich reagieren
   auf ein böses Wort.
Ich bin froh, dass es noch Menschen gibt, die die Hände öffnen, um
   das Abendmahl zu empfangen.
Ich bin froh, dass es noch Menschen gibt, die nicht dastehen und sich
   feiern lassen, sondern sich unter das Kreuz knien.
Ich bin froh, dass es noch Menschen gibt, die nicht von Fehlern und
   menschlichen Schwächen reden, sondern dich und die Menschen
   um Verzeihung bitten, weil sie spüren, dass sie schuldig wurden.
Ja, Herr, diese Menschen beeindrucken mich sehr.
Ich bin froh, dass ich sah, wie ein Mensch mit gefalteten Händen vor
   dem Kreuz kniete und betete.

Text: Elisabeth Wiesbaum „Manchmal spüre ich deine Nähe - Gebete“