Fastenzeit - Tag 36

30.03.2021

Die Fußwaschung

Es war vor dem Paschafest. Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen. Da er die Seinen liebte, die in der Welt waren, liebte er sie bis zur Vollendung. Es fand ein Mahl statt und der Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon ins Herz gegeben, ihn auszuliefern. Jesus, der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehrte, stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch. Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war.
(Johannes 13; 1-5)

In zwei Tagen ist Gründonnerstag. Beim letzten Abendmahl wäscht Jesus seinen Jüngern die Füße. Er macht sich klein, kniet sich hin. Jesus macht die Arbeit, die sonst die Diener machen. Er will zeigen, dass er nicht der Herr und Meister ist, sondern ein Freund. Und es ist ein Zeichen, wie sehr er uns Menschen liebt und uns nahe ist.