Fastenzeit - Tag 37

31.03.2021

Kreuzweg nach Markus

Das Begräbnis Jesu

Da es Rüsttag war, der Tag vor dem Sabbat, und es schon Abend wurde, ging Josef von Arimathäa, ein vornehmes Mitglied des Hohen Rats, der auch auf das Reich Gottes wartete, zu Pilatus und wagte es, um den Leichnam Jesu zu bitten. Pilatus war überrascht, als er hörte, dass Jesus schon tot sei. Er ließ den Hauptmann kommen und fragte ihn, ob Jesus bereits gestorben sei. Als er es vom Hauptmann erfahren hatte, überließ er Josef den Leichnam. Josef kaufte ein Leinentuch, nahm Jesus vom Kreuz, wickelte ihn in das Tuch und legte ihn in ein Grab, das in einen Felsen gehauen war. Dann wälzte er einen Stein vor den Eingang des Grabes. Maria aus Magdala aber und Maria, die Mutter des Joses, beobachteten, wohin er gelegt wurde.
(Markus 15,42-47)

Unser Glaube sagt uns, dass das irdische Leben mit dem Tod endet und im Tod das neue, ewige Leben beginnt. So ist hier ein Ort echter Trauer und echter Hoffnung.

Für die meisten von uns ist ein Grab sicherlich ein Ort der Trauer aber möglicherweise auch ein Ort der Hoffnung. So ist jede Beerdigung vielleicht auch ein kleines Osterfest.