Fastenzeit - Tag 40

03.04.2021

Biesenthaler Becken

Die Geschichte von den zwei Wölfen:
Ein alter Mann sitzt mit seiner Tochter am Lagerfeuer und sagt: „Mein Kind, in jedem von uns tobt ein Kampf zwischen zwei Wölfen.
Der eine Wolf ist böse. Er kämpft mit Neid, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Egoismus und Missgunst.
Der andere Wolf ist gut. Er kämpft mit Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Wahrheit.“
Die Tochter fragt: „Und welcher der beiden Wölfe gewinnt?“
Der alte Mann schweigt einige Minuten und antwortet dann: „Der, den du fütterst.“ (vgl. Journal KLARHEIT)

Wir selbst bestimmen unser Handeln, unsere Ausstrahlung, unsere Gedanken, unsere Realität – unbewusst oder bewusst. Aber wir tun es, jeden Tag.

Oft erwische ich mich dabei den bösen Wolf zu füttern. Ob es mit Neid, Selbstmitleid oder Egoismus ist – es ist so einfach sich über andere aufzuregen oder sich selbst leid zu tun. Dabei ist es doch viel schöner sich über kleine Dinge zu freuen, dankbar zu sein, anderen eine weitere Chance zu geben und zu helfen. Den guten Wolf füttern, ist viel schöner und würde einen viel glücklicher machen – doch es ist gar nicht so einfach, es erfordert Übung. Den Blick verändern und dadurch auch mich. Ein für mich wichtiger Schlüssel für diese Veränderung ist DANKBARKEIT. Dankbar sein für die Wärme der Sonne, für ein Dach über meinem Kopf, eine Familie, die mich liebt, für Freunde, die mich unterstützen, für eine so tolle Kirchengemeinde und für meine Gesundheit. Es gibt so viele Dinge, für die ich dankbar sein kann und die ich mir immer wieder vor Augen führen muss. Doch genau dies verändert meine Gedanken, meine Ausstrahlung, meine Motivation. Lasst uns den guten Wolf gemeinsam füttern und unser Umfeld ein klein wenig glücklicher machen.

Als ich vor einigen Wochen durch das Biesenthal gewandert bin, war ich so unfassbar fasziniert von dieser wunderschönen Natur – quasi um die Ecke von Berlin. Ich bin dankbar für die unsere Natur, sie bietet einem so viel zum Erkunden und Entdecken. Das Naturschutzgebiet Biesenthaler Becken hat neben wachsenden Mooren, unterschiedlichen Wäldern und den kleinen Fließgewässern einige Tierarten zu bieten, die man mit etwas Glück entdecken kann. Im Biesenthaler Becken sind viele Vogelarten, Fischotter, Biber, Kraniche und vieles mehr zu Hause.

Heute bieten wir zwei Touren an – eine lange und eine kurze.

  • Hier geht es zur Route "Tour 1": Route 1
  • Wie lang ist die Tour 1 ? 12 km 
  • Hier geht es zur Route "Tour 2": Route 2
  • Wie lang ist die "Tour 2 ? 8 km 

Anreise: Mit den Öffis: jede Stunde vom S Ostkreuz mit dem RB24 (nach Eberswalde) bis Bhf. Rüdnitz (Dauer: ca. 30 Min). Mit dem Auto über die B2 ist man nach ca. 45 Min am Bhf. Rüdnitz, an dem man kostenlos parken kann, hier ist auch Startpunkt der Tour.